Bleep bleep, bleep bleep

Ohne Echo kein Bleep, Piepsen in der Schleife, das ist Bleep, und die Schleife wird gemacht. Üblicherweise gemacht, indem ein Synthesizerton oder -Akkord durch einen Effekt geschickt wird. Ein Delay. Oder ein Echo. Die elektronische Musik, die von diesen Bleeps lebt, kommt ohne diese Bleeps seit Mitte der 80er, Anfang der 90er Jahre nicht mehr aus. Es gab sie sogar schon früher, bei Klaus Schulze etwa, bei Andreas Grosser, bei den Synthie-Pionierinnen und -Pionieren. Ruth White, Raymond Scott. Und Bleeps hören bedeutet ja auch, wie es bei William Gibson heißt, „Mustererkennung“ lernen.

Ein hypnotisches, trance-induzierendes Sich-Wiederholen von Sinneseindrücken, Gedanken, Vorstellungen. Es piepst. Und dann piepst es dort auch. Und dort. Jemand geht in der Linienstraße an mir vorbei und trägt eine grüne Mütze. Weiter unten in der Auguststraße der Kunstrasenplatz in seinem Kunstrasengrün. Mein kunstrasengrüner Mikrofonständer. Matcha-Tee bei DM.

Das Piepsen folgt auf den Pieps, die Form migriert, das Muster erkennt sich selbst.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.